Burger mit dem F&F Grillröster

Marco-Burger

Burger, bzw. Hamburger wurden in unseren Breiten ja durch amerikanische Fastfood-Ketten Ende der 70ger/Anfang der 80ger bekannt. In den USA kennt man Hamburger schon länger und das erste Mac Donalds Restaurant eröffnete dort im Jahre 1955. Interessanterweise wird vermutet, dass der Name Hamburger in Amerika auf Auswanderer aus Hamburg abgeleitet wurde und anfangs "Steaks nach Hamburger Art" hieß. Dann Hamburger und nun ja eigentlich nur noch Burger. Wenn man jedoch etwas Zeit investiert und Patties und Buns selbst macht, hat das Ergebnis überhaupt nichts mehr mit dem oftmals pappigen und hingehuschtem "Essen" zu tun, das man leider häufig bei Fastfoodketten und einigen Imbissbuden bekommt. 

Patties:

Burger-SL
Die Patties sind das Herzstück des Burgers und alles andere beim Burger baut sich ein Stück weit um die Patties auf. Patties bestehen aus Rinderhack und das Rinderhack sollte idealerweise einen Fettgehalt von rund 20% - 25% haben. Die 20% - 25% Fettanteil sind Geschmacksträger und ergeben einen herrlich saftigen Burger, der dabei aber trotzdem nicht vor Fett trieft. Es lohnt sich, beim Metzger des Vertrauens das passende Stück Rindfleisch "wolfen" zu lassen. Gern etwas gröber als beim normalen Hackfleisch. Wenn es mal etwas Besonderes sein soll, empfehlen wir Entrecote / Rib-Eye wolfen zu lassen.
Und so ein schönes Fleisch braucht dann auch nur wenig an Gewürzen. Etwas Salz, etwas Pfeffer und wer mag kann ein, zwei Teelöffel Worcestersauce oder auch Sojasauce und vielleicht noch etwas Senf dazugeben.  Mehr braucht es nicht und tatsächlich ist beim Patty weniger mehr.
Die Pattymasse möchte nun geknetet werden. Und das am besten per Hand. Und das herzhaft. Die Hackmasse verbindet sich dadurch ideal und so braucht es auch wirklich keine Bindemittel. Ein, zwei Minuten beherztes Kneten sollten ausreichen.
Für das Formen der Patties empfehlen wir eine klassische Burgerpresse und je Patty circa 160 bis 200 Gramm der Fleischmasse. Circa 2cm Dicke haben sich bei uns als gutes Maß erwiesen. 

Buns:

Richtig: Nachdem beim Patty ja etwas mehr Aufwand, als einen fertigen, industriell hergestellten Patty lediglich aufzutauen, betrieben wurde, sollte der leckere, selbstgemachte Patty besser nicht in irgendeinen Bun aus dem Supermarkt kommen!
Es ist gar nicht so schwer, wirklich leckere Buns selbst zu backen.

Zutaten:
3 Esslöffel warme Milch
200 ml warmes Wasser
2 Teelöffel Trockenhefe oder eine Ecke frische Hefe
2 ½ Esslöffel Zucker
2 mittelgroße Eier
425 Gramm Mehl Typ 550
60 Gramm Mehl Typ
1 ½ Teelöffel Salz
80 Gramm weiche Butter
Sesam

Zubereitung der Buns:
Hefe, Zucker, warme Milch und das warme Wasser in einer Schüssel vermischen und für  circa 15 Minuten gehen lassen.
Ein Ei gut aufschäumen.
Das Mehl mit dem Salz vermischen, die warme Butter zufügen und mit den Fingern kneten bis sich kleine Krumen bilden. Die Hefemischung und das aufgeschlagene Ei hinzugeben und mit einem Kochlöffel vermischen, bis die Teigmasse anfängt zu klumpen. Nun den Teig für circa 10 Minuten kräftig kneten, bis der Teig anfängt seidig zu glänzen. Anschließend den Teig für rund eine Stunde an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.
Aus dem Teig 8 Brötchen formen, auf einem Backpapier verteilen und für eine weitere Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 200° vorheizen und eine kleine Schüssel Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Das zweite Ei mit einem Esslöffel Wasser vermengen, die Buns damit bestreichen, mit Sesam oder Mohn bestreichen und für circa 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Zubereitung:
Die Patties von beiden Seiten für circa 45 - 60 Sekunden je Seite auf der höchsten Stufe des Oberhitzegrills rösten und anschließend auf unterer Ebene bis zum gewünschten Gargrad garziehen lassen. Soll es ein Cheeseburger sein, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt den Cheddarkäse auf dem Patty zu platzieren. Auch die Buns erhalten mehr Geschmack, wenn sie etwas Kruste bekommen. Also kurz, mit der Innenfläche nach oben, in das untere Drittel des Grillrösters platzieren und am besten auch gut im Auge behalten. Es geht wirklich schnell mit der Röstung und auch in diesem Fall heißt es: Nach lecker kommt schwarz. 

Beim Burger "bauen" sind der Phantasie praktisch keine Grenzen gesetzt. Tomaten, Gurke, Bacon, Käse, Rucola, Saucen etc. ... Guten Appetit! 

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