Der perfekte Oberhitzegrill / Gasgrill - Grillröster 928°

Grillröster 928° Oberhitzegrill / Gasgrill

Grillröster 928° Oberhitzegrill / Gasgrill

Beim Oberhitzegrill / Gasgrill ist, wie der Name schon sagt, die Hitzequelle am oberen Rand angebracht. Darunter wird Grillgut, insbesondere Fleisch gegart. Viele denken nun an die Grillfunktion ihres Backofens, und grundsätzlich ist der funktionale Vergleich zum Backofen auch legitim. Lediglich die Leistungsdaten sind nur bedingt miteinander vergleichbar: Während Backöfen zum Teil bis 400° C aufheizen, leisten gasbetriebene Oberhitzegrills weit über 928° C. Deswegen spricht so mancher beim Gasgrill - Oberhitzegrill (OHG) auch vom „Hochtemperaturgrill“.

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Auch dicke Steaks sind im Oberhitzegrill - Gasgrill kein Problem. Eigentlich alle Hersteller geben an, dass Steaks nach dem Grillen im unteren Bereich der Grills ruhen und “nachziehen” können, um den gewünschten Gargrad zu erreichen. Das funktioniert auch, allerdings wurde bei mir ein anderes Procedere zur Routine: Das sogenannte “reverse grilling”.

Oberhitzegrills sind – spätestens seit der Erfindung des Beefers – für die wahren Grillverrückten eigentlich ein Muss. Der GRILLRÖSTER aus Neustadt in Holstein ist ein Vertreter dieser Gattung “Oberhitzegrill” und macht einige Sachen anders.

Das perfekte Steak ist sicherlich Geschmackssache. Aber eine Sache möchten eigentlich alle Steak-Fans: eine Mahagoni-farbene Kruste, am liebsten nicht nur auf ein paar Grillstreifen, sondern über das komplette Steak. Dabei ist das Innere des Steaks meist noch roh. Man lässt es entweder danach garen oder hat dies schon vorher erledigt – im Smoker oder im Sous-Vide-Becken – und brennt nur noch kurz die Kruste drauf.

Dabei geht es nicht nur um Steaks. Auch auf anderen Speisen ist dieser komplexe Röst-Geschmack sehr willkommen. Man denke nur an Creme Catalan oder einen Krustenbraten. Für diese Spezialaufgabe ist ein Oberhitzegrill ideal, denn die starke Strahlungshitze kommt von oben, was Fettbrände vermeidet und wodurch man den Röst-Prozess im Blick hat. Denn nach braun kommt schwarz!

Es braucht also nicht jeder einen Oberhitzegrill – aber wer auf der Suche nach Perfektion ist (und sich das Leben gern einfach macht), der sollte sich die Anschaffung durchaus überlegen.

Die Rostgröße und somit der nutzbare Garraum von Grillröster und MiniRöster hat eine Fläche von 250mm Breite und 180mm Tiefe. Der Doppel-Röster hat bei 2 Brennern eine nutzbare Fläche von 338mm Breite und 560mm Tiefe.

Zunächst ist er Made in Germany – und das sieht und spührt man. Die Herstellerfirma F&F Lasertechnik ist ein mittelständisches Unternehmen im Norden von Deutschland. Daher wundert es dann auch nicht, dass die Grillröster allesamt massiv gebaut und gut durchdacht sind. Das Heizelement ist bei den beiden kleineren Röstern (A35T und E35T) übrigens längs eingebaut. Es verläuft also nicht von vorn nach hinten sondern von links nach rechts. Dadurch kann man auch breitere Steaks rösten, ohne dass sie an den Seiten des Grill anstoßen. Ich habe schon Tomahawk-Steaks von über einem Kilo auf dem MiniRöster mit einer Kruste versehen – ohne Probleme.

Ein weiterer Punkt, der für den Röster spricht, ist die Höhe des Garraums. Bei den beiden größeren Röstern (E35T und S70T) messen vom Rost auf niedrigster Einstellung (unterhalb der 17 Rastungen) bis zum Keramikbrennelement knappe 29 cm. Warum ist das wichtig? Stellt man im S70T den Gasregler eines Brenners auf Minimum liegt auf der gegenüberligenden Rost-Seite unter einem ausgeschalteten Brenner nur etwa 80°C an – die ideale Temperatur um ein Steak gar zu ziehen, das man gerade mit einer feinen Kruste versehen hat.

…und dann ist da noch ein Punkt, den viele vermissen, wenn sie häufig Fleisch mit einem Oberhitzegrill rösten: Als Fettauffang haben viele neuere Oberhitzegrills eine Edelstahl-Schale in Gastronomie-Norm-Maßen. Hier tropft das Fett während des Röstens rein. Aber wo tropf eigentlich das Fett hin, wenn man das Steak wendet? Der Röster nutzt Schalen, die groß genug sind, dass auch beim Umsetzen kein Fett auf Boden oder Tisch tropft.

Burger mit dem F&F Oberhitzegrill

Marco-Burger

Burger, bzw. Hamburger wurden in unseren Breiten ja durch amerikanische Fastfood-Ketten Ende der 70ger/Anfang der 80ger bekannt. In den USA kennt man Hamburger schon länger und das erste Mac Donalds Restaurant eröffnete dort im Jahre 1955. Interessanterweise wird vermutet, dass der Name Hamburger in Amerika auf Auswanderer aus Hamburg abgeleitet wurde und anfangs "Steaks nach Hamburger Art" hieß. Dann Hamburger und nun ja eigentlich nur noch Burger. Wenn man jedoch etwas Zeit investiert und Patties und Buns selbst macht, hat das Ergebnis überhaupt nichts mehr mit dem oftmals pappigen und hingehuschtem "Essen" zu tun, das man leider häufig bei Fastfoodketten und einigen Imbissbuden bekommt. 

Burger-SL

Patties:

Die Patties sind das Herzstück des Burgers und alles andere beim Burger baut sich ein Stück weit um die Patties auf. Patties bestehen aus Rinderhack und das Rinderhack sollte idealerweise einen Fettgehalt von rund 20% - 25% haben. Die 20% - 25% Fettanteil sind Geschmacksträger und ergeben einen herrlich saftigen Burger, der dabei aber trotzdem nicht vor Fett trieft. Es lohnt sich, beim Metzger des Vertrauens das passende Stück Rindfleisch "wolfen" zu lassen. Gern etwas gröber als beim normalen Hackfleisch. Wenn es mal etwas Besonderes sein soll, empfehlen wir Entrecote / Rib-Eye wolfen zu lassen.

Und so ein schönes Fleisch braucht dann auch nur wenig an Gewürzen. Etwas Salz, etwas Pfeffer und wer mag kann ein, zwei Teelöffel Worcestersauce oder auch Sojasauce und vielleicht noch etwas Senf dazugeben.  Mehr braucht es nicht und tatsächlich ist beim Patty weniger mehr.
Die Pattymasse möchte nun geknetet werden. Und das am besten per Hand. Und das herzhaft. Die Hackmasse verbindet sich dadurch ideal und so braucht es auch wirklich keine Bindemittel. Ein, zwei Minuten beherztes Kneten sollten ausreichen.

Für das Formen der Patties empfehlen wir eine klassische Burgerpresse und je Patty circa 160 bis 200 Gramm der Fleischmasse. Circa 2cm Dicke haben sich bei uns als gutes Maß erwiesen.

Oberhitzegrill Patty

Buns:

Richtig: Nachdem beim Patty ja etwas mehr Aufwand, als einen fertigen, industriell hergestellten Patty lediglich aufzutauen, betrieben wurde, sollte der leckere, selbstgemachte Patty besser nicht in irgendeinen Bun aus dem Supermarkt kommen!


Es ist gar nicht so schwer, wirklich leckere Buns selbst zu backen.


Zutaten:
3 Esslöffel warme Milch
200 ml warmes Wasser
2 Teelöffel Trockenhefe oder eine Ecke frische Hefe
2 ½ Esslöffel Zucker
2 mittelgroße Eier
425 Gramm Mehl Typ 550
60 Gramm Mehl Typ
1 ½ Teelöffel Salz
80 Gramm weiche Butter
Sesam

Zubereitung der Buns:
Hefe, Zucker, warme Milch und das warme Wasser in einer Schüssel vermischen und für  circa 15 Minuten gehen lassen.
Ein Ei gut aufschäumen.
Das Mehl mit dem Salz vermischen, die warme Butter zufügen und mit den Fingern kneten bis sich kleine Krumen bilden. Die Hefemischung und das aufgeschlagene Ei hinzugeben und mit einem Kochlöffel vermischen, bis die Teigmasse anfängt zu klumpen. Nun den Teig für circa 10 Minuten kräftig kneten, bis der Teig anfängt seidig zu glänzen. Anschließend den Teig für rund eine Stunde an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.
Aus dem Teig 8 Brötchen formen, auf einem Backpapier verteilen und für eine weitere Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 200° vorheizen und eine kleine Schüssel Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Das zweite Ei mit einem Esslöffel Wasser vermengen, die Buns damit bestreichen, mit Sesam oder Mohn bestreichen und für circa 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Zubereitung:
Die Patties von beiden Seiten für circa 45 - 60 Sekunden je Seite auf der höchsten Stufe des Oberhitzegrills rösten und anschließend auf unterer Ebene bis zum gewünschten Gargrad garziehen lassen. Soll es ein Cheeseburger sein, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt den Cheddarkäse auf dem Patty zu platzieren. Auch die Buns erhalten mehr Geschmack, wenn sie etwas Kruste bekommen. Also kurz, mit der Innenfläche nach oben, in das untere Drittel des Grillrösters platzieren und am besten auch gut im Auge behalten. Es geht wirklich schnell mit der Röstung und auch in diesem Fall heißt es: Nach lecker kommt schwarz. 

Beim Burger "bauen" sind der Phantasie praktisch keine Grenzen gesetzt. Tomaten, Gurke, Bacon, Käse, Rucola, Saucen etc. ... Guten Appetit! 

 Burger OberhitzegrillOberhitzegrill

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